Ich

© Hertha HurnausDas sagen die Anderen:

»… a talented German comedy writer.«
Stewart Lee

»Er hat einen Teppich auf dem Kopf, der ist nicht berlinkompatibel, und wird es nicht sein werden, aber ER passt überall hin.«
Tex Rubinowitz

»Arschloch. Absolutes Riesenarschloch. Also, im positiven Sinne jetzt.«
Christian Tramitz


Einige Auszüge aus meinem Portfolio
:

Buch

Haarweg zur Hölle, Ullstein Verlag, November 2009

 

Was wir uns überlegt haben zu verschiedenen Themen! – Kurzgeschichte in der Anthologie des Fischer Verlags, 2008

 

 

Bilden Sie mal einen Satz mit… – diverse Gedichte in der Anthologie des Fischer Verlags, 2006

 

Wie Franz Beckenbauer mir einmal viel zu nahe kam – diverse Kurzgeschichten in der Anthologie des Eichborn Verlags, 2004


Film

3faltig – Kino-Spielfilm (Komödie), Co-Autor mit Chr. Tramitz und M. Clausen. Drehbuchförderung von der FFF Bayern


TV

Blondes Gift – Headwriter, redaktionelle Betreuung, für Entertainment Factory / Pro7

Tramitz & Friends (Staffel 1 und 2) – Sketche, Co-Autor mit Christian Tramitz, Murmel Clausen und Max Witzigmann für Entertainment Factory / Pro7

Paul Panzer präsentiert: Die unglaublichsten Geschichten – Autor der Pilotfolge mit Murmel Clausen für Janus Entertainment

Die besten Homevideos der Welt – Autor der Pilotfolge für G.A.T. FF-Produktion / Kabel 1

MTVDismissed – Autor der Folge Comedy-Dismissed für Tresor TV / MTV Deutschland


Theater

Stand Up – Das Musical – Deutsche Fassung des englischen Originals von Richard Thomas und Stewart Lee für Schauspielhannover

 

Weiterlesen

“Für mich war der Film insgesamt nichts. Ich halte ihm allerdings zu Gute, dass ich Tränen lachen musste.”

Ein Mann sagte einmal zu mir: “Meinungen sind wie kleine Kätzchen. Sie sind flauschig und süß und jeder möchte eine haben. Wenn sie dann groß sind, landen sie im Tierheim. Die Meinungen. ” Dann rutschte ihm der Ellbogen des Armes auf dem er seinen Kopf abstützte vom Tresen, er schlug hart auf und ging ohne zu Zahlen nach Hause.

Was er mir eventuell mitteilen wollte, war, dass es sehr schwierig ist, sich auf fremde Meinungen zu verlassen, weil die oftmals stark von derjenigen differieren, die man sich selbst bilden würde, wenn man sich denn die Mühe machte, sich eine eigene Meinung zu bilden.

Worauf ich eigentlich hinaus will: In den vergangenen Tagen liefen bundesweit sogenannte Pressevorführungen für den Film 3faltig, den ich zusammen mit Christian Tramitz und Murmel Clausen geschrieben habe. Der Film läuft zwar erst am 25.11. in Deutschland an, aber wegen der teilweise langen Vorlaufzeiten der Monatsmagazine wurden die Journalisten schon jetzt geladen.

Schon während des Schreibens waren wir uns darüber im Klaren, dass 3faltig das Pulikum spalten würde, dass es vermutlich ein Süd-Nord-Gefälle geben wird und auch tatsächlich Menschen, die damit überhaupt nichts anfangen können. Das ist idealerweise im Honorar eingepreist, damit lebt man als Autor wie man auch Mädchen zur Kenntnis nimmt, die es erstrebenswert finden, durch Selbstbräuner orangefarbene Gesichter zu bekommen. Man sieht kurz hin, schmunzelt und geht schnell am Ed-Hardy-Flagship-Store vorbei.

Was uns aber nicht bewusst war, ist, wie lustig die Statements der Journalisten teilweise sind, die nach der Vorführung nach ihrer Meinung befragt wurden, wenn man sie nebeneinander stellt. Das Zitat in der Überschrift ist keine Montage, sondern wurde tatsächlich von einem Einzelnen geäußert. Die restlichen Stellungnahmen reichten von:

“Ganz große Klasse, das ist ein Film der Potential zum Kultfilm hat. Den man dann in tausend kleine Einheiten zerteilt auf Youtube sehen kann. Großartig!” über

“Saukomisch, Prädikat: 1*, der absolut lustigste Film, den ich seit langem gesehen habe!” und

“Witzig! Wunderbar! Komisch!”, bis zu

“Super. Für Fans von Ulmen, Tramitz und Co. ist er lustig und unterhaltend. Außerdem ein herrlicher Dialekt.“

Auf der anderen Seite des Spektrums hieß es dann:

“Ich fand den Film ganz, ganz schlecht, ja sogar erschütternd. Wie kann man so einen Film machen? Den sollte man nicht rausbringen.”,

“Eine richtige Hau-drauf-Komödie, hat mir nicht gefallen!” und

“Nüchtern kann man den Film gar nicht ansehen.”

So ist das also mit den Meinungen, den flauschigen Kätzchen. Vielleicht bildet Ihr Euch ja Eure eigene. Ab dem 25.11. in Deutschland und schon ab dem 21.10. in Österreich. Wir würden uns sehr darüber freuen.

Radio Hochsee Themenabend Hair & Heavy Metal

Am kommenden Dienstag, 20. April um 20.30 Uhr hat der Spaß eine Adresse: Kaffee Burger, Torstr. 58-60, Berlin (Karte)

Falko Hennig und Doc Schoko haben mich nämlich eingeladen, um Euch zu zeigen, was Ihr machen müsst, wenn Ihr in den Achtzigern des letzten Jahrhunderts eine Band gründen wollt.
Es wird nicht nur aus meinem Schmunzelhammer »Immer Ärger mit Haarweg« gelesen, sondern hauptsächlich gelauscht und geschaut. Nämlich rares Vinyl und Schellackvideos aus einer Zeit, in der Musiker noch aussahen wie echte Kampftransen und nicht wie weinerliche Girlie Men.

Eintritt 5.- EUR. Anschließend werden Haarlackdosen signiert.

Tex Rubinowitz – Hermann Bräuer “Leserei in Zürich”

Freitag, 23. April 2010, 19.00 Uhr, Bederhof – Brandschenkestrasse 177 – 8002 Zürich (Karte)

Schon wieder stellen Tex Rubinowitz und ich zu zweit die vier Reiter der Apokalypse nach. Diesmal in der Schweiz, wo die sprichwörtlichen Messer locker in den Taschen der sprichwörtlichen Garden sitzen. Zürich, Heimat der »Züriwurst mit Pommes Flagge«. Wir können’s kaum erwarten.

Und so könnte das dann wieder aussehen:

3Faltig

Auf dem Foto hier seht ihr zwei zufriedene Jungs, denn Freunde, sind wir doch ehrlich: Pünktlich zu Ostern denkt man natürlich schon mal an die heilige Dreifaltigkeit. Und fragt sich: “Warum macht denn darüber nicht mal irgendjemand einen Film. Vielleicht mit Schweighöfer und Tramitz oder so.”
Jedenfalls haben das unsere Marktforschungen ergeben. Deswegen habe ich mich vor kurzem (September 2002) mit dem großartigen Murmel Clausen (im Bild links) und dem auch ganz okayen Christian Tramitz (im Bild nicht) zusammengesetzt und bis Ende 2009 nichts anderes gemacht, als an diesem einen Epos zu schreiben. Vollprofis, die wir sind, waren wir schon pünktlich zum Drehbeginn damit fertig.
Jetzt liegt das “zelluloidgewordene Gold” (Regisseur Harald Sicheritz) zur Nachbearbeitung in einem österreichischen Labor, von wo es am 25.11.2010 entlassen werden soll.
Bis dahin kann man sich aber schon mal tolle Fotos auf der Website unserer Produktionsfirma MR-Film ansehen.

Rezensionen

»Der einzige Nachteil dieses ausgesprochen erfreulichen Buches: Es gibt noch keine Fortsetzung.«
Der Sonntag

»Turbulent. Amüsant. Charmant. Unterhaltsam.«
SpOn, Christoph Dallach

»Man liest das Buch […] und fragt sich spätestens nach der Hälfte, warum es überhaupt geschrieben wurde (außer um dem Autor Tantiemen einzubringen).«
Amazon-Rezensent Hendrik Tuerke

»Großartig. […] irrer Sprachwitz«
Bass Quarterly [pdf]

»durchschlagender szenischer Witz«
Zeit, Frank Schäfer

»[…]eines der schönsten Bücher über Musiker und ihre irren Begierden«
Welt, Thomas Lindemann

FILMSENSATION

Freunde, jetzt, kaum siebeneinhalb Jahre nachdem wir damit angefangen haben, ist es endlich soweit: 3Faltig, die Powerkomödie, die Murmel Clausen, Christian Tramitz und ich zusammen geschrieben haben, wird verfilmt.
Und das mit weitem Abstand Geilste daran: Ihr könnt mitmachen! Hängt tagelang an einem wahnsinnig kalten Set ab. Macht in einem Film mit, um Euch nachher den Spitznamen »Hollywood« zwischen Vor- und Nachnamen hängen zu können. Spielt Schweighöfer und Düringer an die Wand. Werdet »entdeckt«. Castings laufen von 15. bis 17. Januar. Die Autoren führen ein »Vorabcasting« in einem »Besetzungsschlafsack« durch. Dabei ist der Rechtsweg ausgeschlossen.

Vielen Dank!

Als ich heute durch die Grünberger Straße ging, um das gestern zurückgelassene Auto zu holen, kam ich an diesem Szenario vorbei und fragte mich: Wie weit ist es von hier, vom Literaturgraffito, bis zum Schachhooligan? What’s next? And why?
Das ging eine Zeitlang so weiter, bis mich meine Begleitung darauf aufmerksam machte, dass die Wandzierde eventuell gar nicht auf mich gemünzt sei, sondern auf den fidelen Figaro, der hinter dieser Fassade wirkt. Ich überlasse das endgültige Urteil an dieser Stelle Euch und nutze die Gelegenheit (damit meine ich die Tatsache, dass meine Finger gerade in Tastaturnähe herumhängen), um mich bei allen, die Ihr gestern im Halford anwesend wart, für einen feschen Abend zu bedanken.